
Sanierungsfahrplan (iSFP)
Ein Plan fürs ganze Haus: welche Maßnahme wann dran ist, was sie kostet, was sie spart und welcher Zuschuss dazugehört. Die Hälfte unseres Honorars zahlt das BAFA.
Zum SanierungsfahrplanHäufige Fragen
Was kostet das, lohnt sich eine Wärmepumpe in meinem Haus, und kann ich den Förderantrag nicht selbst stellen? Hier stehen die Antworten auf die Fragen, die in fast jedem Erstgespräch kommen. Ist Ihre nicht dabei, schreiben Sie uns kurz per WhatsApp. Meist ist sie in fünf Minuten beantwortet.
Das Erstgespräch am Telefon ist kostenlos und unverbindlich. Darin klären wir, worum es bei Ihrem Haus geht und ob wir Ihnen weiterhelfen können.
Für die eigentliche Beratung bekommen Sie vorab ein Angebot zum Festpreis. Beim Sanierungsfahrplan übernimmt das BAFA die Hälfte des Honorars: bis 650 € beim Ein- und Zweifamilienhaus, bis 850 € ab drei Wohneinheiten. Was Sie selbst zahlen, steht von Anfang an im Angebot.
Nein. Solange Sie noch nichts unterschrieben haben, ist jetzt sogar ein guter Moment: Wir prüfen Ihre Angebote darauf, ob die Maßnahme gefördert wird, ob die Technik zu Ihrem Haus passt und ob die Dämmwerte stimmen, die die Förderstelle verlangt. Wichtig ist nur, wie Sie unterschreiben: mit einer Förderklausel im Vertrag, danach stellen wir den Antrag. Darauf achten wir gemeinsam.
Haben Sie noch keine Angebote, umso besser. Dann fließen die Förderbedingungen gleich in die Anfrage an die Betriebe ein, und Sie vergleichen Angebote, die dieselbe Leistung beschreiben.
Häufiger als gedacht, aber nicht in jedem Zustand. Entscheidend sind drei Dinge: wie viel Wärme Ihr Haus braucht, wie heiß das Wasser in den Heizkörpern sein muss und wie groß die Heizflächen sind.
Wird Ihr Haus mit 50 bis 55 °C Vorlauftemperatur warm, arbeitet eine Wärmepumpe wirtschaftlich. Liegt der Wert höher, prüfen wir, ob größere Heizkörper, eine gedämmte oberste Geschossdecke oder neue Fenster den Bedarf so weit senken, dass es passt. Das rechnen wir durch, bevor Sie ein Gerät bestellen.
Nein. Wir verkaufen weder Heizungen noch Dämmstoffe oder Photovoltaik, und Provisionen nehmen wir von niemandem. Unser einziges Geschäft ist die Beratung. Deshalb richtet sich unsere Empfehlung allein nach Ihrem Haus.
Handwerksbetriebe aus der Region nennen wir Ihnen gerne, wenn Sie danach fragen. Den Auftrag vergeben Sie selbst, zu Ihren Bedingungen.
Beim Heizungstausch über die KfW können Sie den Antrag selbst stellen. Sie brauchen dafür vorab eine Bestätigung von einem Fachbetrieb oder einem Energieeffizienz-Experten. Für Dämmung, Fenster, Dach und den Sanierungsfahrplan verlangt das BAFA die Bestätigung eines eingetragenen Energieeffizienz-Experten.
Unsere Arbeit beginnt aber vor dem Formular: Wir prüfen, welche Programme sich für Ihr Haus kombinieren lassen und ob die geplante Technik die Bedingungen erfüllt. Dort entscheidet sich, ob Sie nur die Grundförderung bekommen oder den vollen Satz.
Nicht ganz. Wenn der Antrag gestellt wird, muss der Vertrag mit dem Handwerksbetrieb schon unterschrieben sein, und zwar mit einer Förderklausel. Sie legt fest, dass der Vertrag nur gilt, wenn die Förderung bewilligt wird. Planung und Beratung dürfen jederzeit vorher stattfinden.
Welche Formulierung in den Vertrag gehört, sagen wir Ihnen, und den Antrag stellen wir direkt nach der Unterschrift. Auf diese Reihenfolge achten wir gemeinsam mit Ihnen. Das gehört zu unserer Arbeit.
Vom Vor-Ort-Termin bis zur fertigen Mappe rechnen wir mit etwa drei bis vier Wochen. Der Termin bei Ihnen dauert ein bis zwei Stunden, danach folgen Aufmaß, Berechnung und die Ausarbeitung der Maßnahmenpakete.
Zum Abschluss gehen wir den Fahrplan gemeinsam durch, im Termin bei Ihnen oder per Video. Sie bekommen die Unterlagen digital und gedruckt.
Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen, deren Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und die nicht mindestens auf das Niveau der Wärmeschutzverordnung 1977 gebracht wurden, ist der Bedarfsausweis vorgeschrieben.
In allen anderen Fällen dürfen Sie zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis wählen. Der Bedarfsausweis ist aufwendiger, dafür unabhängig vom Heizverhalten der Vormieter. Er ist außerdem die belastbarere Grundlage, wenn Sie ohnehin über eine Sanierung nachdenken.
Zwischen November und März, an einem kalten Tag ohne direkte Sonne, am besten früh morgens oder in der Dämmerung. Damit die Aufnahmen aussagekräftig sind, sollte es drinnen mindestens 15 Grad wärmer sein als draußen, und das Haus sollte in den Stunden davor durchgehend geheizt worden sein.
Im Sommer sagen Thermografieaufnahmen an der Fassade praktisch nichts aus. Seriöse Anbieter legen den Termin deshalb von sich aus in die kalte Jahreszeit.
Wir gehen einmal komplett durchs Haus. Wir fotografieren, messen und notieren, was verbaut ist, vom Kessel im Keller bis zur Dämmung unterm Dach. In der kalten Jahreszeit kommen Thermografieaufnahmen dazu.
Hilfreich ist alles, was an Unterlagen da ist: Baupläne, Rechnungen früherer Sanierungen, die letzten drei Heizkostenabrechnungen, der Schornsteinfeger-Bericht. Was Sie nicht finden, messen wir nach.
Dann stellen Sie sie uns direkt, am schnellsten per WhatsApp oder telefonisch unter 05121 3064915. Wenn eine Frage öfter kommt, nehmen wir die Antwort hier auf.
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Zum Sanierungsfahrplan
Wer verkauft oder neu vermietet, braucht ihn. Wir stellen den passenden Ausweis zum Festpreis aus, oft ganz ohne Termin vor Ort.
Zum Energieausweis
BAFA, KfW oder Steuerbonus: Wir finden heraus, welche Programme für Ihr Haus zusammenpassen, stellen die Anträge und begleiten Sie bis zur Auszahlung.
Zur FördermittelberatungDer Klimt-Check zeigt Ihnen ohne Anmeldung, welche Förderung für Ihr Haus in Frage kommt. Danach entscheiden Sie, ob wir telefonieren.