Kostenloser Klimt-Check

Mo – Fr, 8 – 18 Uhr · Antwort innerhalb von 24 Stunden

Die Wärme

Heizungstausch: Vor dem Kauf prüfen, ob die Wärmepumpe passt

Ob Ihr Haus für eine Wärmepumpe bereit ist, entscheiden drei Fragen: Wie viel Wärme braucht das Haus? Welche Temperatur muss die Heizung liefern? Und reichen die vorhandenen Heizkörper aus? Wir beantworten alle drei, bevor Sie ein Gerät kaufen. Passt es, übernimmt der Staat bis zu 70 % der Kosten, bei geringem Einkommen bis zu 80 %.

Wärmepumpen-Außeneinheit auf einem Kiesbett an der Hauswand

Die Rechnung vorher

Was wir vor dem Kauf durchrechnen

Die Heizlast sagt, wie viel Wärme das Haus an einem sehr kalten Tag braucht. Bei vielen Altbauten liegt sie deutlich unter dem, was der alte Kessel liefert. Eine Wärmepumpe, die zur echten Heizlast passt, läuft ruhiger und braucht weniger Strom.

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Wasser in die Heizkörper fließt. Kommt Ihr Haus mit 50 bis 55 Grad aus, arbeitet eine Wärmepumpe wirtschaftlich. Braucht es mehr, rechnen wir aus, ob eine gedämmte oberste Geschossdecke oder ein paar größere Heizkörper den Bedarf weit genug senken.

Die Heizflächen lassen sich oft günstiger anpassen als gedacht. In vielen Häusern reicht es, zwei oder drei Heizkörper in den kritischen Räumen zu tauschen.

Modernes Raumthermostat an einer Wand zeigt 21 Grad

Das Ergebnis

Was im Heizungskeller passiert

Der Platzgewinn ist für viele Eigentümer die eigentliche Überraschung: Wo vorher Kessel und Öltank standen, bleibt ein normaler Kellerraum.

Alter Heizungskeller mit Öltank und veraltetem Kessel
Derselbe Heizungskeller nach dem Tausch: kompakte Technik, freier Raum
Vorher Nachher Regler ziehen
Symbolbild, digital erstellt, kein konkretes Kundenprojekt.

Die Möglichkeiten

Welche Heizung zu welchem Haus passt

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: der Normalfall. Kein Erdaushub, das Gerät steht im Garten oder an der Hauswand. Abstand und Lautstärke zum Nachbarn prüfen wir mit.
  • Erdwärmepumpe: leiser und noch sparsamer, braucht eine Bohrung oder eine große Fläche im Garten und eine Genehmigung.
  • Hybridheizung: Wärmepumpe für den Alltag, der vorhandene Kessel für die kältesten Tage. Sinnvoll, wenn das Haus noch nicht gedämmt ist.
  • Pellet oder Scheitholz: wenn Lagerraum da ist und Sie die Handarbeit nicht scheuen.
  • Fernwärme: wenn ein Netz vor der Tür liegt, oft die einfachste Lösung.
Keine Pflicht, aber ein Zeitfenster

Seit Sommer 2026 gilt ein neues Gesetz: Eine funktionierende Heizung dürfen Sie weiter betreiben, eine Austauschpflicht gibt es nicht. Der Zuschuss dagegen hat einen Zeitplan. Der Klimabonus von derzeit 16 % sinkt ab Februar 2027 alle sechs Monate um 4 Punkte. Was das für Ihre Rechnung bedeutet, klären wir im Erstgespräch.

Wie der Tausch gefördert wird

30 % Grundförderung, dazu Boni für Tempo und Einkommen, zusammen bis zu 70 % der Kosten, bei geringem Einkommen bis zu 80 %. Die Sätze und ein Rechenbeispiel stehen auf der Förderseite.

Zur Förderseite

Passt dazu

Schreibtisch von oben mit Förderunterlagen, Taschenrechner und Notizen

Fördermittelberatung

BAFA, KfW oder Steuerbonus: Wir finden heraus, welche Programme für Ihr Haus zusammenpassen, stellen die Anträge und begleiten Sie bis zur Auszahlung.

Zur Fördermittelberatung
Dachsanierung mit sichtbarer Dämmschicht zwischen den Sparren

Dämmung, Bauelemente & Dach

Fassade, Dach, Fenster und Haustüren: Wir planen, was zuerst dran ist und welche Werte die Förderung verlangt. 15 % zahlt der Staat, mit Sanierungsfahrplan auf bis zu 60.000 € Kosten.

Zu Dämmung, Bauelementen und Dach

Passt das zu Ihrem Haus?

Fünfzehn Minuten am Telefon reichen meistens, um das zu klären. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

Kostenlosen Klimt-Check starten Mo – Fr, 8 – 18 Uhr · Antwort innerhalb von 24 Stunden